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"Alltäglich anders? - Regenbogenfamilien im Spiegel von Forschung und Beratung" Elternschaft und homosexuelle Lebensweisen waren lange Zeit für weite Teile der Gesellschaft, einschließlich der Homosexuellen selbst, kaum vorstellbar. In Deutschland wachsen heute tausende Kinder bei ihren lesbischen (Co)Müttern und schwulen (Co)Vätern auf. Mehrheitlich stammen die Kinder dieser sogenannten Regenbogenfamilien aus vorangegangenen heterosexuellen Beziehungen. Zunehmend jedoch verwirklichen lesbische und schwule Paare auch nach dem Coming out ihren Kinderwunsch und geben beispielsweise Pflege- und Adoptivkindern ein neues Zuhause. Dabei werden sowohl die Paare selbst, als auch die Verantwortlichen in den Jugendämtern häufig mit Fragen konfrontiert. Erziehen und leben lesbische Mütter und schwule Väter anders als ihre heterosexuellen Pendants? Gibt es spezielle Herausforderungen im Familienalltag? Was wissen wir heute über homosexuelle Elternschaft und die Kinder, die in Regenbogenfamilien aufwachsen? Diesen Fragen gingen wir im Rahmen eines Fachvortrages am 10. Oktober 2007 im Frauenzentrum Towanda in Jena nach. Es wurden zentrale Ergebnisse psychosozialer Studien zu Regenbogenfamilien beleuchtet und auf dem Hintergrund der aktuellen Rechtslage in Deutschland diskutiert. Die Referentin war Frau Dr. Elke Jansen, Diplom-Psychologin und Psychologische Psychotherapeutin. Elke Jansen leitet seit 2002 das Projekt "Regenbogenfamilien" im LSVD (Lesben- und Schwulenverband in Deutschland). Begonnen hat unser Themenabend mit einem Kurzfilm über eine Regenbogenfamilie aus Saarbrücken. Darin wird eine Familie in der es 2 Väter gibt portraitiert. Zu dem Film Wer-ist-Familie? gibt es auch eine Internetseite |