LSVD begrüßt Einrichtung einer Antidiskriminierungsstelle

Michael Panse ist Anwalt für Rechte von Lesben und Schwulen

Der bisherige thüringische Generationenbeauftragte Michael Panse ist nun auch zum zentralen Ansprechpartner für das Thema Antidiskriminierung ernannt worden. Dazu erklärt Conrad Gliem, Landesvorstand vom Lesben- und Schwulenverband Thüringen:

Der Lesben- und Schwulenverband Thüringen begrüßt die Ernennung eines zentralen Ansprechpartners für das Thema Antidiskriminierung. Wir gratulieren Michael Panse sehr herzlich zu seinen neuen Verantwortungsbereichen. Wir fordern seit langem die Einrichtung einer Landesantidiskriminierungsstelle. Panse ist damit nun auch der Anwalt für die Rechte von Lesben und Schwulen. Damit ist in Thüringen nun ein aktiver und verstärkter Einsatz gegen Homophobie und für gleiche Rechte, Vielfalt und Respekt möglich.

Die Thüringische Landesverfassung untersagt die Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung ausdrücklich. Im Bereich Arbeit und Wirtschaft werden Lesben und Schwule mit dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz geschützt. Trotzdem begegnen Lesben und Schwule auch in Thüringen tagtäglich Vorurteilen, Ausgrenzung und Benachteiligung. Mit Panse haben diese nun endlich einen zentralen Ansprechpartner im Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit.

Panse hat angekündigt über die Rechte Betroffener aufzuklären und mit Organisationen und Verbänden zum Schutz vor Diskriminierung zusammenzuarbeiten. Der LSVD freut sich daher auf die zukünftige Kooperation. Denn Diskriminierung darf auch in Thüringen keinen Platz haben.

Aktualisiert am 20. März 2017