Wir über uns

Der LSVD Thüringen e.V. versteht sich als Bürgerrechtsverband und will erreichen, dass Schwule und Lesben ihre persönlichen Lebensentwürfe selbstbestimmt entwickeln können, frei von rechtlichen Benachteiligungen, frei von Anpassungsdruck an heterosexuelle Normen, frei von Anfeindungen und Diskriminierungen.

Deshalb setzen wir uns für gesetzliche Gleichstellung auf allen Ebenen ein, ebenso für eine umfassende Antidiskriminierungsgesetzgebung.

Wir wollen die lesbische und schwule Präsenz in Medien, Wirtschaft, Wissenschaft und Bildung stärken.

 

Appell zum 9. November

Thüringerinnen und Thüringer sollen sich der Vereinnahmung historisch sensibler Daten durch Rechtsextremisten und Rechtspopulisten widersetzen

Der Vereinnahmung historisch sensibler Daten wie des 9. November durch Rechtsextremisten und Rechtspopulisten in Thüringen sollten sich die Thüringerinnen und Thüringer entschieden widersetzen. Dazu ruft das breite überparteiliche und zivilgesellschaftliche Bündnis „Mitmenschlich in Thüringen“ auf.  Der 9. November steht wie kein anderer Tag in der deutschen Geschichte für die Mahnung, die Menschenwürde zu achten, Religionsfreiheit zu sichern und  Demokratie, Meinungsfreiheit und die offene Gesellschaft in Deutschland zu verteidigen, so das Bündnis. Das ist auch das Erbe der friedlichen Revolution in der DDR, an die ebenfalls am 9. November, dem Tag des Mauerfalls, erinnert wird. „Dieser Kampf für die Demokratie und Menschenrechte ist uns auch heute noch Verpflichtung“, heißt es in dem Aufruf des Bündnisses. weiterlesen

 

Protokoll der Mitgliederversammlung des LSVD Thüringen

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Am 09. Juli 2016 fand die jährliche Mitgliederversammlung des LSVD Thüringen in Erfurt statt. Neben den Berichten aus der Verbandsarbeit wurde auch eine Satzungsänderung beschlossen. Für Fragen stehen wir Euch gerne jederzeit zur Verfügung.

Protokoll der MV 2016

Kontakt: vorstand@lsvd-thueringen.de

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Thüringer Bildungsplan bietet breite Sexualaufklärung und angemessene Darstellung der Vielfalt der Gesellschaft

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Eine Kritik daran ist homophobe Meinungsmache

Schulen und Bildungseinrichtungen haben besonders heute den Auftrag, junge Menschen auf gesellschaftliche Vielfalt im Alltagsleben vorzubereiten – und dieser Auftrag muss in allen Fächern erfüllt werden. Eine Pädagogik der Vielfalt bestärkt Kinder und Jugendliche darin ein positives und akzeptiertes Selbstbild zu entwickeln. Sie befähigt sie sich selbstbewusst gegen Diskriminierung und Ausgrenzung behaupten können – darum geht es. Das zu Skandalisieren ist wie mit homophoben Kanonen auf Spatzen zu schießen.

Der LSVD Thüringen begrüßt daher ausdrücklich den Thüringischen Bildungsplan bis 18. Er macht einen wichtigen Schritt hin zu einem diskriminierungsfreien Lernumfeld und zu mehr gesellschaftlicher Akzeptanz. Mit Sex hat der Bildungsplan genauso viel zu tun, wie die diffamierende Polemik der Gegner_innen mit sachlichen Argumenten – nämlich nichts. weiterlesen

 

LSVD Thüringen im ZDF-Fernsehrat vertreten

Angemessene Vertretung von LSBTI in allen öffentlich-rechtlichen Medien notwendig

Anlässlich der Beauftragung des Lesben- und Schwulenverbands Thüringen eine Vertretung in den ZDF-Fernsehrat zu entsenden, erklärt Henny Engels, Sprecherin des Lesben- und Schwulenverbandes (LSVD):

Erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik werden Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender und Intersexuelle (LSBTI) im ZDF-Fernsehrat Sitz und Stimme bekommen. Heute haben die Abgeordneten des Thüringer Landtages auf Initiative der Landesregierung den LSVD Thüringen beauftragt, eine Vertretung in den ZDF-Fernsehrat zu entsenden. Das freut den Lesben- und Schwulenverband (LSVD) sehr. Der LSVD Thüringen wird seine langjährige Vorstandsfrau Jenny Renner nominieren. Das ist eine gute Wahl. Renner ist eine kompetente und geeignete Vertretung aus Thüringen und in der Community gut vernetzt. weiterlesen

 

Reproduktionsmedizin muss auch lesbischen Frauen gleichberechtigt offen stehen

Thüringen unterstützt Kinderwunscherfüllung für Paare ohne Trauschein

In Thüringen können sich zukünftig auch Paare ohne Trauschein ihren Kinderwunsch erfüllen, wenn medizinische Gründe eine Schwangerschaft erschweren.

Jenny Renner, Sprecherin des Lesben- und Schwulenverbands (LSVD) Thüringen erklärt hierzu:

Als Lesben- und Schwulenverband Thüringen begrüßen wir die Entscheidung der Landesregierung, auch Paare ohne Trauschein bei der Erfüllung ihres Kinderwunsches zu fördern. Gleichzeitig  kritisieren wir aber auch, dass die vorgesehenen Regelungen nur greifen, wenn medizinische Gründe eine Schwangerschaft erschweren. Die neue Richtlinie bezieht sich nur auf heterosexuelle Paare, Frauenpaare werden von ihr ausgeschlossen, weil bei ihnen nur heterologe Kinderwunschbehandlungen möglich sind. Der Zugang zu reproduktionsmedizinischen Behandlungen wird lesbischen Paaren somit verwehrt. weiterlesen

 

Auftaktveranstaltung zum Thüringer Landesprogramm „Akzeptanz & Vielfalt“

Die thüringische Landesregierung bereitet die Erstellung des bereits in der Koalitionsvereinbarung vereinbarten Landesprogramms „Akzeptanz & Vielfalt“ vor. In mehreren Beteiligungsworkshop sollen Inhalt und Forderungen erarbeitet werden. Die Auftaktveranstaltung findet am 23. April 2015 im Thüringer Landtag statt. weiterlesen

 

Vortrag: „Lesben im Visier der Staatssicherheit“

Der Impulsvortrag von Barbara Wallbraun gibt einen Einblick in die Arbeitsweise der Staatsicherheit der DDR unter dem Aspekt: Waren lesbische Frauen interessant für die Staatssicherheit?

Wie warb die Stasi InformantInnen an, infiltrierte Treffen und welche Maßnahmen entwickelte und nutzte sie, um die als „feindlich-oppositionell“ eingestuften Personen und Gruppierungen in ihrer Entwicklung zu sabotieren? weiterlesen

 

Für Vielfalt in Thüringen. Ideologischen Brandstiftern die Stirn bieten

LSVD Thüringen im Bündnis „Mitmenschlich in Thüringen“

Anlässlich des Beitritts zum Bündnis “Mitmenschlich in Thüringen – Bündnis für ein Thüringen der Demokratie, Vielfalt und Mitmenschlichkeit“ erklärt Jenny Renner, Sprecherin des Lesben- und Schwulenverbands (LSVD) Thüringen:

(Erfurt, 05.11.2015) Der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) steht dafür ein, dass Rassismus, Sexismus und Homophobie nicht unwidersprochen bleiben. Besonders in diesen Tagen müssen wir uns entschlossen den Kräften entgegenstellen, die unsere freiheitlich-demokratische Gesellschaft mit Rechtspopulismus und Rassismus unterminieren wollen. Wenn wieder Flüchtlingsunterkünfte in Thüringen und anderswo brennen und Menschen wegen ihrer Herkunft oder auch ihrer Liebe zum gleichen Geschlecht verprügelt werden, müssen wir gemeinsam aufstehen und den ideologischen Brandstiftern die Stirn bieten. weiterlesen

 

Protokoll der Mitgliederversammlung vom 5.9.2015

Die Mitgliederversammlung des LSVD Thüringen hat am 5.9.2015 über neue Perspektiven für das zukünftige Engagement in Thüringen beraten und dabei auch einen neuen Landesvorstand gewählt.
Mehr dazu im
Protokoll der MV

 

Veranstaltungshinweis: #gendertrouble – „Wir tun was gegen Diskriminierung“ in Erfurt

Die Veranstaltungsreihe #gendertrouble thematisiert und kommuniziert alle im Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) aufgenommenen Diskriminierungsmerkmale. Der zweite „Gendertalk mit…“ wird Diskriminierung aufgrund sexueller Identität thematisieren.

Wann?
22.Oktober 2015 um 17:30 Uhr

Wo?
Historischen Kellergewölbe der Friedrich-Ebert-Stiftung, Nonnengasse 11, 99084 Erfurt

Es diskutieren:

  • Juana Remus, Wissenschaftl. Mitarbeiterin Humboldt Universität Berlin, Mitbegründerin des Vereins Trans*Recht
  • Tarik Tesfu, youtube-Blogger der Videokolumne „Tariks Genderkrise“
  • Jenny Renner, Vorsitzende des Lesben- und Schwulenverband Thüringen
  • Stefanie Gerressen, MDR Info Landeskorrespondentin Thüringen)

Eintritt ist frei !

Hier gehts Flyer