Wir über uns

Der LSVD Thüringen e.V. versteht sich als Bürgerrechtsverband und will erreichen, dass Schwule und Lesben ihre persönlichen Lebensentwürfe selbstbestimmt entwickeln können, frei von rechtlichen Benachteiligungen, frei von Anpassungsdruck an heterosexuelle Normen, frei von Anfeindungen und Diskriminierungen.

Deshalb setzen wir uns für gesetzliche Gleichstellung auf allen Ebenen ein, ebenso für eine umfassende Antidiskriminierungsgesetzgebung.

Wir wollen die lesbische und schwule Präsenz in Medien, Wirtschaft, Wissenschaft und Bildung stärken.

 

08.11, 14.00: Mitgliederversammlung des LSVD Thüringen

Liebe Mitglieder,wir hoffen, dass ihr bisher gut durch dieses herausfordernde Jahr gekommen seid.

Der Landesvorstand lädt Euch herzlich zum Verbandstag 2020 ein. Erstmals in digitaler Form:

Wann? Sonntag den 08.11.2020 von 14.00 bis 17.00
Wo? Zoom-Videokonferenz

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23.10, 18.30 Erfurt: LSVD-Talk „Jahresrückblick und Herausforderungen für 2021“

Mit unserer Reihe „LSVD Talk“ laden wir regelmäßig Mitglieder und Interessierte zu spannenden Gesprächsthemen ein. Der Talk bietet nicht nur Raum zum Austausch, sondern auch zum gegenseitigen Kennenlernen. Im Oktober wollen wir kritisch auf das turbulente Jahr 2020 zurückblicken und ebenso einen Ausblick auf die zukünftigen Herausforderungen für die LSBTIQ-Community in Thüringen geben. 2021 erwartet uns nicht nur die Landtagswahl, sondern auch die Bundestagswahl. Ebenso wird uns Covid-19 weiter beschäftigen. Lasst uns gemeinsam Pläne schmieden, wichtige Themen sammeln, uns verbünden und aktiv werden!

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PM Landtag erstrahlt zum Christopher-Street-Day in Regenbogenfarben

LSVD begrüßt Entscheidung der Landtagspräsidentin

Erfurt, 12. Oktober 2020. Anlässlich der Thüringer Aktionswoche zum „Christopher Street Day“ wird heute Abend ab 19.00 Uhr das Hochhaus des Thüringer Landtags in den Farben der Regenbogenflagge erstrahlen. Darüber hinaus wird erstmals die Regenbogenflagge vor dem Parlament wehen.

„Mit dem Hissen der Regenbogenflagge vor dem Thüringer Landtag senden die Abgeordneten und im Besonderen die Landtagspräsidentin Birgit Keller ein längst überfälliges Zeichen des Respekts und der Anerkennung gegenüber der LSBTIQ* Community. Es bleibt abzuwarten, ob dieses wichtige Symbol der Solidarität auch politische Entscheidungen zum Ausbau und der Unterstützung der queeren Infrastruktur in Thüringen zur Folge hat“, so Jenny Luca Renner aus dem Landesvorstand des Lesben- und Schwulenverbandes (LSVD) Thüringen. weiterlesen

 

Kein Halt für Hass-Bus der „Demo für alle“ in Erfurt!

Lesben- und Schwulenverband (LSVD) Thüringen ruft zur Gegenkundgebung auf

Erfurt. 04. September 2020. Der „Hass-Bus“ der sog. „Demo für alle“ möchte vom 06. bis zum 12. September wieder durch Deutschland touren. Für Sonntag, 06. September haben die Anhänger der sog. „Demo für alle“ eine Kundgebung in Erfurt geplant. Die „Demo für alle“ ist ein antifeministisches Bündnis aus dem ultrakatholischen Spektrum, das regelmäßig gegen die Akzeptanz von LSBTIQ Stimmung macht. Unter dem Motto „Kein Millimeter nach Rechts – Queerfeindlichkeit konsequent entgegenstellen!“ ruft der LSVD Thüringen gemeinsam mit weiteren Organisationen und Akteur*innen zu Protesten in Erfurt auf.

„Luca hat zwei Mütter und ist stolz darauf. Hassan hat sich in Sven verliebt und ist glücklich. Dörte hatte ein Trans* Coming-Out und wird endlich Martin genannt. Die Anhängerschaft aus dem „Hass-Bus“ der sogenannten „Demo für alle“ möchte das aus Kita und Schule verdrängen, was heute schon Realität ist. Familien und Kinder sind vielfältig. Diese Vielfalt muss sich genauso in Kinder- und Schulbüchern wiederfinden, wie auch im Unterricht. Die „Demo für alle“ sieht darin einen Angriff auf Ehe und Familie. Statt Kinder und Jugendliche vor Anfeindungen und Ausgrenzungen zu schützen, gefährdet sie besonders junge Menschen mit ihren kruden Thesen“, erklärt Sabine Stelzl aus dem Landesvorstand des Lesben- und Schwulenverbandes (LSVD) Thüringen. weiterlesen

 

27. Juli, 18.00 Uhr: LSVD-Talk „LSBTTIQ* im ZDF-Fernsehrat“ in der Kreativtankstelle in Erfurt

Als LSVD Thüringen sind wir bisher nur bei Aktionen, wie dem Dyke*-March oder auf den CSDs sichtbar. Abseits der jährlichen Mitgliederversammlungen gab es nur wenige Möglichkeiten für Mitglieder, Engagierte und den Landesvorstand sich zu treffen und gemeinsam ins Gespräch zu kommen. Dass wollen wir mit der neuen Reihe „LSVD-Talk“ ändern. Was hat sich in den letzten vier Jahren für LSBTTIQ* im ZDF-Fernsehrat bewegt und welche Themen sollen jetzt angepackt werden? Was hat der LSVD in diesem und im nächsten Jahr vor? Warum heißt ihr noch Lesben- und Schwulenverband? Diese und weitere Themen wollen wir mit euch im Rahmen der LSVD-Talks diskutieren.

Bei unserem Auftakttreffen soll es um die LSBTIQ*-Vertretung im ZDF-Fernsehrat gehen. Jenny Luca Renner stellt vor, was in den vergangenen Jahren passiert ist und spricht mit uns gemeinsam darüber, wie es weiter gehen kann.

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Thüringer Landtag macht Weg frei für erneutes LSBTTIQ*-Mandat im ZDF-Fernsehrat

Lesben- und Schwulenverband (LSVD) Thüringen erhält Sitz im ZDF-Fernsehrat

Erfurt, 18. Juni 2020. Bei seiner heutigen Sitzung hat der Thüringische Landtag dem Wahlvorschlag der Fraktion Die Linke, zur Benennung des LSVD Thüringen für das LSBTTIQ*-Mandat im ZDF-Fernsehrat, mehrheitlich zugestimmt. Seit 2016 übernimmt der LSVD die Vertretung von LSBTTIQ* in diesem Gremium.

„Die erneute Benennung des LSVD Thüringen für das Mandat von LSBTTIQ* im ZDF-Fernsehrat macht deutlich, dass der Thüringer Landtag die Arbeit der letzten vier Jahre wertschätzend zur Kenntnis genommen hat und eine Kontinuität in der Arbeit fordert. Wir bedanken uns für das Vertrauen und werden weiter im Interesse aller Thüringer*innen, aber auch besonders für die LSBTTIQ*-Community im ZDF-Fernsehrat wirken“, so Jenny Luca Renner aus dem Landesvorstand des Lesben- und Schwulenverband (LSVD) Thüringen. weiterlesen

 

17.06, 10.15 Uhr Erfurt – Aufruf zur kritischen Prozessbeobachtung: Prozess zu Angriff auf dem CSD Erfurt 2019 am Amtsgericht Erfurt

Aufruf zur kritischen Prozessbeobachtung: Prozess zu Angriff auf dem CSD Erfurt 2019 am Amtsgericht Erfurt

Am 17.06.2020 um 10:15 Uhr findet am Amtsgericht Erfurt (Rudolfstraße 46, Sitzungssaal 9, 1. OG) die Verhandlung zum Angriff auf eine Teilnehmerin des Christopher Street Day 2019 in Erfurt statt. Wir rufen hiermit zu einer solidarischen und kritischen Prozessbeobachtung auf, um Betroffene und Zeug*innen zu unterstützen und Plätze im Gerichtssaal zu besetzen.

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Weimar: Polnische Partnerstadt muss LSBT-feindliche Resolution zurücknehmen

Lesben- und Schwulenverband (LSVD) Thüringen fordert deutliches Zeichen vom Oberbürgermeister

Erfurt, 06. März 2020. Seit Mitte des Jahres 2019 haben sich fünf der 16 Regierungsbezirke (Woiwodschaften) sowie 37 Landkreise und 55 Gemeinden in Polen ein LSBT-feindliches Label gegeben und propagieren offen eine sogenannte „LSBT-freie Zone“. Unter den Landkreisen ist auch Zamość. Weimars Partnerstadt, die in einem dieser Landkreis liegt, unterstützt das Label zwar nicht direkt, der Stadtrat hatte jedoch im August letzten Jahres eine ähnliche LSBTI-feindliche Resolution verabschiedet.

„Wer die Rechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans*-, intergeschlechtlichen und queeren Menschen (LSBTIQ) angreift, der vergeht sich an den Menschenrechten. Der Oberbürgermeister der Stadt Weimar Kleine muss von der polnischen Partnerstadt die sofortige Rücknahme der LSBTI-feindlichen Resolution einfordern und umgehend Gespräche mit der Stadt Zamość führen“, so Jenny Luca Renner aus dem Landesvorstand des Lesben- und Schwulenverbands (LSVD) Thüringen. weiterlesen

 

15.02, Erfurt: Großdemonstration #NichtMitUns „Kein Pakt mit Faschist*innen“

 

Lesben- und Schwulenverband (LSVD) Thüringen ruft zur Teilnahme an Protesten auf

Erfurt, 14. Februar 2020. Am 05. Februar haben im Thüringer Landtag FDP und CDU erstmals mit der AfD einen gemeinsam Ministerpräsidenten ins Amt gebracht. Durch die bewusste Zusammenarbeit von FDP und CDU mit der rechten AfD sind die Brandmauern am rechten Rand brüchig geworden. Beide Parteien schließen auch nach dem Rücktritt von Kemmerich eine zukünftige Zusammenarbeit mit der AfD in Thüringen nicht aus. Gemeinsam mit dem Bündnis #Unteilbar ruft der LSVD Thüringen daher zur Teilnahme an der Demonstration #NichtMitUns in Erfurt auf.

„Lasst uns gemeinsam und lautstark auf dem Domplatz deutlich machen, dass es in Thüringen keine Zusammenarbeit mit Rechten Parteien geben darf. Die AfD greift mit ihrer LSBTIQ*-Feindlichkeit die Grundfesten unserer Gesellschaft an und gefährdet so das friedliche Miteinander in Thüringen. Daher darf es zukünftig keinerlei Zusammenarbeit mit der AfD im Landtag geben, das gilt für alle demokratischen Parteien“, so Sabine Stelzl aus dem Landesvorstand des LSVD Thüringen. weiterlesen

 

Thüringen: Klare Kante gegen Homophobie und Transfeindlichkeit zeigen

Lesben- und Schwulenverband (LSVD) Thüringen fordert konkrete Schritte von neuer Landesregierung

Erfurt, 21. Januar 2020. Am Freitag wurde der neue Koalitionsvertrag von SPD, Grünen und Linken vorgestellt. Bereits im November hatte der LSVD Thüringen alle demokratischen Parteien aufgefordert, sich aktiv für die Akzeptanz von Lesben, Schwulen, Bisexuelle, trans-*, intergeschlechtlichen und queeren Menschen (LSBTIQ) in Thüringen und in der Bundespolitik einzusetzen.

„Der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) Thüringen begrüßt das klare Bekenntnis der Koalitionsparteien zur Stärkung des Landesprogramms für Akzeptanz und Vielfalt. Jetzt kommt es darauf an, die wacklige Finanzierung des Programms auf solide Beine zu stellen und finanziell auskömmlich im Haushalt zu untersetzen. Lesben, Schwule, Bisexuelle, trans*-, intergeschlechtliche und queere Menschen müssen auch in Thüringen als gleichwertiger Teil der Gesellschaft wahrgenommen und akzeptiert werden. Dass dieses Ziel in allen Politikbereichen umgesetzt werden muss, fehlt im Koalitionsvertrag völlig“, so Conrad Gliem vom Landesvorstand des LSVD Thüringen. weiterlesen