Wir über uns

Der LSVD Thüringen e.V. versteht sich als Bürgerrechtsverband und will erreichen, dass Schwule und Lesben ihre persönlichen Lebensentwürfe selbstbestimmt entwickeln können, frei von rechtlichen Benachteiligungen, frei von Anpassungsdruck an heterosexuelle Normen, frei von Anfeindungen und Diskriminierungen.

Deshalb setzen wir uns für gesetzliche Gleichstellung auf allen Ebenen ein, ebenso für eine umfassende Antidiskriminierungsgesetzgebung.

Wir wollen die lesbische und schwule Präsenz in Medien, Wirtschaft, Wissenschaft und Bildung stärken.

 

15.02, Erfurt: Großdemonstration #NichtMitUns „Kein Pakt mit Faschist*innen“

 

Lesben- und Schwulenverband (LSVD) Thüringen ruft zur Teilnahme an Protesten auf

Erfurt, 14. Februar 2020. Am 05. Februar haben im Thüringer Landtag FDP und CDU erstmals mit der AfD einen gemeinsam Ministerpräsidenten ins Amt gebracht. Durch die bewusste Zusammenarbeit von FDP und CDU mit der rechten AfD sind die Brandmauern am rechten Rand brüchig geworden. Beide Parteien schließen auch nach dem Rücktritt von Kemmerich eine zukünftige Zusammenarbeit mit der AfD in Thüringen nicht aus. Gemeinsam mit dem Bündnis #Unteilbar ruft der LSVD Thüringen daher zur Teilnahme an der Demonstration #NichtMitUns in Erfurt auf.

„Lasst uns gemeinsam und lautstark auf dem Domplatz deutlich machen, dass es in Thüringen keine Zusammenarbeit mit Rechten Parteien geben darf. Die AfD greift mit ihrer LSBTIQ*-Feindlichkeit die Grundfesten unserer Gesellschaft an und gefährdet so das friedliche Miteinander in Thüringen. Daher darf es zukünftig keinerlei Zusammenarbeit mit der AfD im Landtag geben, das gilt für alle demokratischen Parteien“, so Sabine Stelzl aus dem Landesvorstand des LSVD Thüringen. weiterlesen

 

Thüringen: Klare Kante gegen Homophobie und Transfeindlichkeit zeigen

Lesben- und Schwulenverband (LSVD) Thüringen fordert konkrete Schritte von neuer Landesregierung

Erfurt, 21. Januar 2020. Am Freitag wurde der neue Koalitionsvertrag von SPD, Grünen und Linken vorgestellt. Bereits im November hatte der LSVD Thüringen alle demokratischen Parteien aufgefordert, sich aktiv für die Akzeptanz von Lesben, Schwulen, Bisexuelle, trans-*, intergeschlechtlichen und queeren Menschen (LSBTIQ) in Thüringen und in der Bundespolitik einzusetzen.

„Der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) Thüringen begrüßt das klare Bekenntnis der Koalitionsparteien zur Stärkung des Landesprogramms für Akzeptanz und Vielfalt. Jetzt kommt es darauf an, die wacklige Finanzierung des Programms auf solide Beine zu stellen und finanziell auskömmlich im Haushalt zu untersetzen. Lesben, Schwule, Bisexuelle, trans*-, intergeschlechtliche und queere Menschen müssen auch in Thüringen als gleichwertiger Teil der Gesellschaft wahrgenommen und akzeptiert werden. Dass dieses Ziel in allen Politikbereichen umgesetzt werden muss, fehlt im Koalitionsvertrag völlig“, so Conrad Gliem vom Landesvorstand des LSVD Thüringen. weiterlesen

 

07.12, Erfurt: Einladung zur Mitgliederversammlung des LSVD Thüringen

Liebe Mitglieder,

liebe Freund*innen,

der Landesvorstand des LSVD Thüringen möchte seine Aktivitäten des vergangenen Jahres reflektieren und über Neues berichten. Wir wollen mit Euch zusammen neue Perspektiven für das zukünftige Engagement in Thüringen ausloten und laden Euch hiermit herzlich zur ordentlichen Mitgliederversammlung 2019 ein.

Wann? Samstag, 07. Dezember 2019 um 11:00 Uhr
Wo? Konferenzraum der AIDS-Hilfe Thüringen e.V., Liebknechtstraße 8, Hinterhaus, 1.OG in 99085 Erfurt weiterlesen

 

Für Vielfalt und ein respektvolles Miteinander in Thüringen wählen gehen!

Quelle: brian-kyed-f3avUuzMi2U-unsplash

 

Lesben- und Schwulenverband (LSVD) ruft zur Teilnahme an der Landtagswahl auf

Erfurt, 24. Oktober 2019. Am Sonntag findet die Wahl zum siebten Thüringer Landtag statt. Der LSVD Thüringen ruft alle Wahlberechtigten auf, sich über die Politik der Parteien zu informieren, ihr aktives Wahlrecht zu nutzen und für Vielfalt und ein respektvolles Miteinander in Thüringen zu stimmen. Zur Orientierung hat der LSVD die Auswertung der Wahlprüfsteine im Regenbogencheck zur Landtagswahl veröffentlicht.

http://www.lsvd-thueringen.de/landtagswahl-2019/

„Zeigen Sie mit Ihrer Stimme bei der Landtagswahl, dass die Mehrheit der Menschen in Thüringen immer noch Vielfalt und ein respektvolles Miteinander als Gewinn für unsere Gesellschaft begreift. Jeder Mensch hat das Recht ohne Angst vor Anfeindungen und Diskriminierung leben zu können. Parteien, die mit ihrer menschenfeindlichen Ideologie Minderheiten abwerten und unsere Demokratie angreifen, haben in unserem Landtag keinen Platz“, so Sabine Stelzl aus dem Landesvorstand des Lesben- und Schwulenverbandes (LSVD) Thüringen. weiterlesen

 

Parteien im Regenbogencheck zur Landtagswahl Thüringen

Lesben- und Schwulenverband (LSVD) veröffentlicht Auswertung der Wahlprüfsteine

Erfurt, 02. Oktober 2019. Welche Parteien wollen sich in der neuen Legislaturperiode für ein diskriminierungsfreies und vielfältiges Thüringen stark machen und wer bremst beim Thema Akzeptanz aus? Im Vorfeld der Landtagswahl am 27. Oktober 2019 hat der LSVD Thüringen Wahlprüfsteine verschickt. Zu insgesamt zwölf Themengebieten waren die Parteien gebeten, sich zu positionieren. Die Auswertung der Ergebnisse liegt nun vor.

„Die Ergebnisse des LSVD-Regenbogenchecks zeigen klar, welche Parteien es mit der Akzeptanz von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans* und intergeschlechtlichen Menschen (LSBTI*) ernst nehmen und wer beim Thema Vielfalt den Kopf in den Sand stecken will. Das Schreiben der AfD weist ganz deutlich darauf hin, dass sie für einen Rollback stehen“, erklärt Sabine Stelzl aus dem Landesvorstand des LSVD Thüringen.

http://www.lsvd-thueringen.de/landtagswahl-2019/

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Homophobe und transfeindliche Umpolungstherapien verbieten

LSVD fordert Thüringische Landesregierung zur Zustimmung der Bundesratsinitiative auf

Erfurt, 08. April 2019. Am kommenden Freitag, den 12. April werden die Bundesländer Berlin, Hessen, Bremen, Rheinland-Pfalz, das Saarland und Schleswig-Holstein einen Antrag zum Verbot von Konversionstherapien in den Bundesrat einbringen. Insbesondere in religiös-fundamentalistischen Zusammenhängen werden sogenannte „Konversions“- oder „Reparativ“-Therapien angeboten, die auf eine Änderung von gleichgeschlechtlichem Sexualverhalten sowie der lesbischen, schwulen oder transgeschlechtlichen Identität abzielen.

„Es ist beschämend, dass im Jahr 2019 immer noch homophobe und transfeindliche Konversionstherapien stattfinden. Der LSVD Thüringen fordert daher die Landesregierung auf, der Bundesratsinitiative zum Verbot dieser Angebote zuzustimmen. Besonders zum Schutz von jungen Menschen gehören diese Umpolungs- und Konversionstherapien umgehend gesetzlich verboten.“, betont Laura Friedrichs aus dem Landesvorstand des Lesben- und Schwulenverbands (LSVD) Thüringen. weiterlesen

 

PM Thüringen: CDU verharmlost diskriminierende Äußerungen der CDU-Bundesvorsitzenden

Lesben- und Schwulenverband (LSVD) Thüringen kritisiert Haltung führender CDU Politiker

Erfurt, 06. März 2019. Am Montag haben der Landesvorsitzende der CDU in Thüringen Mike Mohring und der Thüringer Landesvorsitzende der Jungen Union, Stefan Gruhner die verletzenden Äußerungen der CDU-Bundesvorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer gegenüber trans- und intergeschlechtlichen Menschen in einem Artikel der Thüringer Allgemeine verharmlost. Annegret Kramp-Karrenbauer hatte sich beim diesjährigen Stockacher Narrengericht (Baden-Württemberg) über Toiletten für trans- und intergeschlechtliche Menschen lustig gemacht.

„Die Äußerungen der thüringischen Landesvorsitzenden der CDU und der Jungen Union sind mehr als verstörend. Scheinbar ist für Thüringens CDU im Karneval alles erlaubt, selbst wenn Minderheiten wie trans- und intergeschlechtliche Menschen für schlechte Witze herhalten müssen. Mit Blick auf die kommende Landtagswahl stellt sich für uns die Frage, was Lesben, Schwule, Bisexuelle, trans- und intergeschlechtliche (LSBTI) Menschen mit der CDU als potentielle Regierungspartei erwartet, wenn die Verharmlosung von Diskriminierungserfahrungen als Bagatelle dargestellt wird.“, erklärt Jenny Luca Renner aus dem Landesvorstand des LSVD Thüringen. weiterlesen

 

KORREKTUR: PM Thüringen muss Erweiterung der sogenannten „sicheren Herkunftsstaaten“ ablehnen

KORREKTUR Pressemeldung: Thüringen muss Erweiterung der sogenannten „sicheren Herkunftsstaaten“ ablehnen
Lesben- und Schwulenverband (LSVD) Thüringen

Erfurt, 22. November 2018. Der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) Thüringen hat sich gestern in einer Pressemeldung zur möglichen Verhandlungsbereitschaft von Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow zur Erweiterung der sicheren Herkunftsstaaten geäußert (untenstehender Text). Die Meldung beruhte auf Medienberichten, die ein Zitat des Ministerpräsidenten falsch bzw. aus dem Kontext gerissen wiedergegeben hatten. Ministerpräsident Ramelow bezog sich in seiner Erklärung auf die Sinnhaftigkeit der Liste sicherer Herkunftsstaaten und stellte dieses Konzept gänzlich infrage. Gleichfalls kritisierte er die mögliche Erweiterung, da in den Maghreb-Staaten etwa Homosexuelle nicht vor Verfolgung geschützt würden. Der Ministerpräsident hat sich somit nicht für eine Erweiterung der sicheren Herkunftsstaaten ausgesprochen oder diese beabsichtigt.

Korrektur als pdf

Landesvorstand LSVD-Thüringen


Lesben- und Schwulenverband kritisiert Verhandlungsbereitschaft von Ministerpräsident Ramelow

Erfurt, 21. November 2018. Medienberichten zufolge ist der thüringische Ministerpräsident Bodo Ramelow grundsätzlich bereit, über die Erweiterung der sicheren Herkunftsstaaten um Tunesien, Marokko und Algerien zu verhandeln. In den nordafrikanischen Staaten Tunesien, Marokko und Algerien werden Menschenrechte verletzt, Homosexuelle als soziale Gruppe verfolgt und einvernehmliche Sexualität unter Erwachsenen gleichen Geschlechts mit hohen Gefängnisstrafen bedroht. Menschen werden eingesperrt und gefoltert.

„Menschenrechte sind nicht verhandelbar. Noch vor wenigen Tagen hatte die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch von Misshandlungen und Verhaftungen von Homosexuellen in Tunesien berichtet. Auch in Algerien und Marokko werden Lesben und Schwule kriminalisiert. Dass die Thüringer Landesregierung davor die Augen verschließen möchte, ist ein Schlag ins Gesicht all jener, die sich für die Menschenrechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans- und intergeschlechtlichen Menschen (LSBTI) in diesen Staaten einsetzen.“, erklärt Jenny Luca Renner aus dem Landesvorstand des Lesben- und Schwulenverbands (LSVD) Thüringen. weiterlesen

 

Veranstaltungsreihe in Erfurt: „Wie leben? Beziehungsweisen zwischen Revolution und Retraditionalisierung“

Früh den/die Richtige finden, sexuelle Freiheiten ausnutzen oder verbindliche Mehrfachbeziehungen führen? Mietwohnung, Wohngemeinschaft, Wohnprojekt? Auf Sicherheit setzen oder jugendtypische Lebensweisen auch mit vierzig durchziehen? In Fragen der persönlichen Lebensgestaltung ist an Stelle vorgegebener Antworten eine große Vielfalt an Konzepten getreten und es ist geboten, einen individuellen Weg durch ein Labyrinth von Möglichkeiten zu finden. In Vergessenheit gerät dabei zweierlei:

Zum einen beschränkt soziale Ungleichheit die Möglichkeiten, zum anderen hat jede individuelle Wahl auch eine gesellschaftliche Bedeutung. Das gilt in beide Richtungen: Machtverhältnisse beschränken die Wahlfreiheit der Einzelnen, die Wahl der Einzelnen hat einen Einfluss darauf, was in der Welt von morgen als normal gilt. Das klingt so kompliziert, wie es ist, daher ist es kein Wunder, dass sich viele heute vor allem eins wünschen: Sicherheit. Gleichzeitig mit einer berauschenden Wahlfreiheit besteht ein starker Wunsch nach Konformität. Wir wollen uns in der Veranstaltungsreihe – theoretisch wie auch praktisch – zum einen erklären, wie es dazu kommen konnte, zum anderen ausloten, welche emanzipatorischen Elemente in alternativen Formen der Beziehungsführung zu finden sind. weiterlesen

 

Winterabschiebestopp für Thüringen gefordert

LSVD Thüringen fordert gemeinsam mit Bündnis Aussetzung von Abschiebungen

Gemeinsame Erklärung des Bündnisses

Ein breites Bündnis aus 27 zivilgesellschaftlichen Organisationen, Wohlfahrts- und Jugendverbänden fordert die Thüringer Landesregierung auf, für den kommenden Winter 2018/2019 erneut einen umfassenden Erlass zur Aussetzung von allen Abschiebungen in Staaten anzuordnen, in denen aufgrund der dort herrschenden winterlichen klimatischen Verhältnisse eine Aufnahme in Sicherheit und Würde unmöglich ist. Einen solchen Erlass hatte die Thüringer Landesregierung bereits im Winter 2014/15 verabschiedet. weiterlesen