Wir über uns

Der LSVD Thüringen e.V. versteht sich als Bürgerrechtsverband und will erreichen, dass Schwule und Lesben ihre persönlichen Lebensentwürfe selbstbestimmt entwickeln können, frei von rechtlichen Benachteiligungen, frei von Anpassungsdruck an heterosexuelle Normen, frei von Anfeindungen und Diskriminierungen.

Deshalb setzen wir uns für gesetzliche Gleichstellung auf allen Ebenen ein, ebenso für eine umfassende Antidiskriminierungsgesetzgebung.

Wir wollen die lesbische und schwule Präsenz in Medien, Wirtschaft, Wissenschaft und Bildung stärken.

 

LSVD Thüringen im ZDF-Fernsehrat vertreten

Angemessene Vertretung von LSBTI in allen öffentlich-rechtlichen Medien notwendig

Anlässlich der Beauftragung des Lesben- und Schwulenverbands Thüringen eine Vertretung in den ZDF-Fernsehrat zu entsenden, erklärt Henny Engels, Sprecherin des Lesben- und Schwulenverbandes (LSVD):

Erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik werden Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender und Intersexuelle (LSBTI) im ZDF-Fernsehrat Sitz und Stimme bekommen. Heute haben die Abgeordneten des Thüringer Landtages auf Initiative der Landesregierung den LSVD Thüringen beauftragt, eine Vertretung in den ZDF-Fernsehrat zu entsenden. Das freut den Lesben- und Schwulenverband (LSVD) sehr. Der LSVD Thüringen wird seine langjährige Vorstandsfrau Jenny Renner nominieren. Das ist eine gute Wahl. Renner ist eine kompetente und geeignete Vertretung aus Thüringen und in der Community gut vernetzt. weiterlesen

 

Reproduktionsmedizin muss auch lesbischen Frauen gleichberechtigt offen stehen

Thüringen unterstützt Kinderwunscherfüllung für Paare ohne Trauschein

In Thüringen können sich zukünftig auch Paare ohne Trauschein ihren Kinderwunsch erfüllen, wenn medizinische Gründe eine Schwangerschaft erschweren.

Jenny Renner, Sprecherin des Lesben- und Schwulenverbands (LSVD) Thüringen erklärt hierzu:

Als Lesben- und Schwulenverband Thüringen begrüßen wir die Entscheidung der Landesregierung, auch Paare ohne Trauschein bei der Erfüllung ihres Kinderwunsches zu fördern. Gleichzeitig  kritisieren wir aber auch, dass die vorgesehenen Regelungen nur greifen, wenn medizinische Gründe eine Schwangerschaft erschweren. Die neue Richtlinie bezieht sich nur auf heterosexuelle Paare, Frauenpaare werden von ihr ausgeschlossen, weil bei ihnen nur heterologe Kinderwunschbehandlungen möglich sind. Der Zugang zu reproduktionsmedizinischen Behandlungen wird lesbischen Paaren somit verwehrt. weiterlesen

 

Auftaktveranstaltung zum Thüringer Landesprogramm „Akzeptanz & Vielfalt“

Die thüringische Landesregierung bereitet die Erstellung des bereits in der Koalitionsvereinbarung vereinbarten Landesprogramms „Akzeptanz & Vielfalt“ vor. In mehreren Beteiligungsworkshop sollen Inhalt und Forderungen erarbeitet werden. Die Auftaktveranstaltung findet am 23. April 2015 im Thüringer Landtag statt. weiterlesen

 

Vortrag: „Lesben im Visier der Staatssicherheit“

Der Impulsvortrag von Barbara Wallbraun gibt einen Einblick in die Arbeitsweise der Staatsicherheit der DDR unter dem Aspekt: Waren lesbische Frauen interessant für die Staatssicherheit?

Wie warb die Stasi InformantInnen an, infiltrierte Treffen und welche Maßnahmen entwickelte und nutzte sie, um die als „feindlich-oppositionell“ eingestuften Personen und Gruppierungen in ihrer Entwicklung zu sabotieren? weiterlesen

 

Für Vielfalt in Thüringen. Ideologischen Brandstiftern die Stirn bieten

LSVD Thüringen im Bündnis „Mitmenschlich in Thüringen“

Anlässlich des Beitritts zum Bündnis “Mitmenschlich in Thüringen – Bündnis für ein Thüringen der Demokratie, Vielfalt und Mitmenschlichkeit“ erklärt Jenny Renner, Sprecherin des Lesben- und Schwulenverbands (LSVD) Thüringen:

(Erfurt, 05.11.2015) Der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) steht dafür ein, dass Rassismus, Sexismus und Homophobie nicht unwidersprochen bleiben. Besonders in diesen Tagen müssen wir uns entschlossen den Kräften entgegenstellen, die unsere freiheitlich-demokratische Gesellschaft mit Rechtspopulismus und Rassismus unterminieren wollen. Wenn wieder Flüchtlingsunterkünfte in Thüringen und anderswo brennen und Menschen wegen ihrer Herkunft oder auch ihrer Liebe zum gleichen Geschlecht verprügelt werden, müssen wir gemeinsam aufstehen und den ideologischen Brandstiftern die Stirn bieten. weiterlesen

 

Protokoll der Mitgliederversammlung vom 5.9.2015

Die Mitgliederversammlung des LSVD Thüringen hat am 5.9.2015 über neue Perspektiven für das zukünftige Engagement in Thüringen beraten und dabei auch einen neuen Landesvorstand gewählt.
Mehr dazu im
Protokoll der MV

 

Veranstaltungshinweis: #gendertrouble – „Wir tun was gegen Diskriminierung“ in Erfurt

Die Veranstaltungsreihe #gendertrouble thematisiert und kommuniziert alle im Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) aufgenommenen Diskriminierungsmerkmale. Der zweite „Gendertalk mit…“ wird Diskriminierung aufgrund sexueller Identität thematisieren.

Wann?
22.Oktober 2015 um 17:30 Uhr

Wo?
Historischen Kellergewölbe der Friedrich-Ebert-Stiftung, Nonnengasse 11, 99084 Erfurt

Es diskutieren:

  • Juana Remus, Wissenschaftl. Mitarbeiterin Humboldt Universität Berlin, Mitbegründerin des Vereins Trans*Recht
  • Tarik Tesfu, youtube-Blogger der Videokolumne „Tariks Genderkrise“
  • Jenny Renner, Vorsitzende des Lesben- und Schwulenverband Thüringen
  • Stefanie Gerressen, MDR Info Landeskorrespondentin Thüringen)

Eintritt ist frei !

Hier gehts Flyer

 

 

Einladung zur Mitgliederversammlung des Landesverbandes

Der Landesvorstand des LSVD Thüringen lädt alle Mitglieder herzlich zu seiner diesjährigen Mitgliederversammlung ein. Wir möchten unsere Aktivitäten des vergangenen Jahres reflektieren und über Neues berichten. Wir wollen mit Euch zusammen neue Perspektiven für das zukünftige Engagement in Thüringen ausloten.

Samstag, den 05. September 2015 um 11:00 Uhr
Ort: DGB Thüringen – Büro Erfurt, Warsbergstraße 1, 99092 Erfurt
Raum 212

Vorläufige Tagesordnung
1. Begrüßung durch den Landesvorstand
2. Wahl der Versammlungsleitung
3. Wahl der Protokollführung
4. Beschluss über die Tagesordnung
5. Aktuelles aus der Politik
6. Jahresbericht zu den Aktivitäten des LSVD Thüringen und Zukunftspläne
7. Finanzen und Finanzplanung
8. Entlastung und Wahl des Vorstandes
9. Wahl der Kassenprüfung
10. Verschiedenes

Wir alle freuen uns auf Eure zahlreiche Teilnahme! Für Rückfragen stehen Euch der Landesvorstand Thüringen (vorstand@lsvd-thueringen.de) und die Bund-Länder-Koordination des Bundesverbandes (rene.mertens@lsvd.de) gerne zur Verfügung. Um die Veranstaltung besser planen zu können bitten wir bis 04. September 2015 um Eure Rückmeldung.

Einladung MV Thüringen

 

Sexuelle Vielfalt im Thüringer Bildungsplan

Interview zur aktuellen Diskussion um den „Thüringer Bildungsplan bis 18 Jahre“. Radio F.R.E.I hat mit Jenny Renner,  Sprecherin des LSVD Thüringen, über den Entwurf des Bildungsplans und die Forderungen des LSVD an die Landesregierung gesprochen.

Das Interview auf Radio F.R.E.I könnt ihr hier nach hören .

 

CDU Thüringen mit homophober Panikmache

Gefährliche Kampagne gegen Akzeptanz und Sexualaufklärung an Schulen in Thüringen

Zu den Aussagen von Christian Tischner, bildungspolitischer Sprecher der thüringischen CDU-Fraktion, über den gegenwärtig erarbeitenden „Bildungsplan bis 18“, erklärt Jenny Renner, Sprecherin des Lesben- und Schwulenverbands (LSVD):

Die Befürchtungen der CDU-Fraktion sind homophobe Panikmache. Die schulische Sexualaufklärung ist ein Aspekt unter vielen in dem über 400 Seiten starken Entwurf. Dabei ist auch die Thematisierung sexueller und geschlechtlicher Vielfalt vorgesehen. Das ist ein sinnvoller wie notwendiger Schritt für ein mobbingfreies Klima, das alle Schüler/innen in ihrer Selbstbestimmung stärkt und in ihrer Individualität wertschätzt. Das zu Skandalisieren ist mit homophoben Kanonen auf Spatzen zu schießen. Der CDU-Abgeordnete Christian Tischner scheint sich „Besorgte Eltern“ herbeizusehnen, die auch in Thüringen gegen die Akzeptanz von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender (LSBT) auf die Straße gehen. Die CDU behauptet immer nur gegen Diskriminierung zu sein. Doch statt konkrete Maßnahmen vorzuschlagen, torpediert sie lieber die Förderung um Akzeptanz. weiterlesen