Wir über uns

Der LSVD Thüringen e.V. versteht sich als Bürgerrechtsverband und will erreichen, dass Schwule und Lesben ihre persönlichen Lebensentwürfe selbstbestimmt entwickeln können, frei von rechtlichen Benachteiligungen, frei von Anpassungsdruck an heterosexuelle Normen, frei von Anfeindungen und Diskriminierungen.

Deshalb setzen wir uns für gesetzliche Gleichstellung auf allen Ebenen ein, ebenso für eine umfassende Antidiskriminierungsgesetzgebung.

Wir wollen die lesbische und schwule Präsenz in Medien, Wirtschaft, Wissenschaft und Bildung stärken.

 

27. Juli, 18.00 Uhr: LSVD-Talk „LSBTTIQ* im ZDF-Fernsehrat“ in der Kreativtankstelle in Erfurt

Als LSVD Thüringen sind wir bisher nur bei Aktionen, wie dem Dyke*-March oder auf den CSDs sichtbar. Abseits der jährlichen Mitgliederversammlungen gab es nur wenige Möglichkeiten für Mitglieder, Engagierte und den Landesvorstand sich zu treffen und gemeinsam ins Gespräch zu kommen. Dass wollen wir mit der neuen Reihe „LSVD-Talk“ ändern. Was hat sich in den letzten vier Jahren für LSBTTIQ* im ZDF-Fernsehrat bewegt und welche Themen sollen jetzt angepackt werden? Was hat der LSVD in diesem und im nächsten Jahr vor? Warum heißt ihr noch Lesben- und Schwulenverband? Diese und weitere Themen wollen wir mit euch im Rahmen der LSVD-Talks diskutieren.

Bei unserem Auftakttreffen soll es um die LSBTIQ*-Vertretung im ZDF-Fernsehrat gehen. Jenny Luca Renner stellt vor, was in den vergangenen Jahren passiert ist und spricht mit uns gemeinsam darüber, wie es weiter gehen kann.

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Thüringer Landtag macht Weg frei für erneutes LSBTTIQ*-Mandat im ZDF-Fernsehrat

Lesben- und Schwulenverband (LSVD) Thüringen erhält Sitz im ZDF-Fernsehrat

Erfurt, 18. Juni 2020. Bei seiner heutigen Sitzung hat der Thüringische Landtag dem Wahlvorschlag der Fraktion Die Linke, zur Benennung des LSVD Thüringen für das LSBTTIQ*-Mandat im ZDF-Fernsehrat, mehrheitlich zugestimmt. Seit 2016 übernimmt der LSVD die Vertretung von LSBTTIQ* in diesem Gremium.

„Die erneute Benennung des LSVD Thüringen für das Mandat von LSBTTIQ* im ZDF-Fernsehrat macht deutlich, dass der Thüringer Landtag die Arbeit der letzten vier Jahre wertschätzend zur Kenntnis genommen hat und eine Kontinuität in der Arbeit fordert. Wir bedanken uns für das Vertrauen und werden weiter im Interesse aller Thüringer*innen, aber auch besonders für die LSBTTIQ*-Community im ZDF-Fernsehrat wirken“, so Jenny Luca Renner aus dem Landesvorstand des Lesben- und Schwulenverband (LSVD) Thüringen. weiterlesen

 

17.06, 10.15 Uhr Erfurt – Aufruf zur kritischen Prozessbeobachtung: Prozess zu Angriff auf dem CSD Erfurt 2019 am Amtsgericht Erfurt

Aufruf zur kritischen Prozessbeobachtung: Prozess zu Angriff auf dem CSD Erfurt 2019 am Amtsgericht Erfurt

Am 17.06.2020 um 10:15 Uhr findet am Amtsgericht Erfurt (Rudolfstraße 46, Sitzungssaal 9, 1. OG) die Verhandlung zum Angriff auf eine Teilnehmerin des Christopher Street Day 2019 in Erfurt statt. Wir rufen hiermit zu einer solidarischen und kritischen Prozessbeobachtung auf, um Betroffene und Zeug*innen zu unterstützen und Plätze im Gerichtssaal zu besetzen.

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Weimar: Polnische Partnerstadt muss LSBT-feindliche Resolution zurücknehmen

Lesben- und Schwulenverband (LSVD) Thüringen fordert deutliches Zeichen vom Oberbürgermeister

Erfurt, 06. März 2020. Seit Mitte des Jahres 2019 haben sich fünf der 16 Regierungsbezirke (Woiwodschaften) sowie 37 Landkreise und 55 Gemeinden in Polen ein LSBT-feindliches Label gegeben und propagieren offen eine sogenannte „LSBT-freie Zone“. Unter den Landkreisen ist auch Zamość. Weimars Partnerstadt, die in einem dieser Landkreis liegt, unterstützt das Label zwar nicht direkt, der Stadtrat hatte jedoch im August letzten Jahres eine ähnliche LSBTI-feindliche Resolution verabschiedet.

„Wer die Rechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans*-, intergeschlechtlichen und queeren Menschen (LSBTIQ) angreift, der vergeht sich an den Menschenrechten. Der Oberbürgermeister der Stadt Weimar Kleine muss von der polnischen Partnerstadt die sofortige Rücknahme der LSBTI-feindlichen Resolution einfordern und umgehend Gespräche mit der Stadt Zamość führen“, so Jenny Luca Renner aus dem Landesvorstand des Lesben- und Schwulenverbands (LSVD) Thüringen. weiterlesen

 

15.02, Erfurt: Großdemonstration #NichtMitUns „Kein Pakt mit Faschist*innen“

 

Lesben- und Schwulenverband (LSVD) Thüringen ruft zur Teilnahme an Protesten auf

Erfurt, 14. Februar 2020. Am 05. Februar haben im Thüringer Landtag FDP und CDU erstmals mit der AfD einen gemeinsam Ministerpräsidenten ins Amt gebracht. Durch die bewusste Zusammenarbeit von FDP und CDU mit der rechten AfD sind die Brandmauern am rechten Rand brüchig geworden. Beide Parteien schließen auch nach dem Rücktritt von Kemmerich eine zukünftige Zusammenarbeit mit der AfD in Thüringen nicht aus. Gemeinsam mit dem Bündnis #Unteilbar ruft der LSVD Thüringen daher zur Teilnahme an der Demonstration #NichtMitUns in Erfurt auf.

„Lasst uns gemeinsam und lautstark auf dem Domplatz deutlich machen, dass es in Thüringen keine Zusammenarbeit mit Rechten Parteien geben darf. Die AfD greift mit ihrer LSBTIQ*-Feindlichkeit die Grundfesten unserer Gesellschaft an und gefährdet so das friedliche Miteinander in Thüringen. Daher darf es zukünftig keinerlei Zusammenarbeit mit der AfD im Landtag geben, das gilt für alle demokratischen Parteien“, so Sabine Stelzl aus dem Landesvorstand des LSVD Thüringen. weiterlesen

 

Thüringen: Klare Kante gegen Homophobie und Transfeindlichkeit zeigen

Lesben- und Schwulenverband (LSVD) Thüringen fordert konkrete Schritte von neuer Landesregierung

Erfurt, 21. Januar 2020. Am Freitag wurde der neue Koalitionsvertrag von SPD, Grünen und Linken vorgestellt. Bereits im November hatte der LSVD Thüringen alle demokratischen Parteien aufgefordert, sich aktiv für die Akzeptanz von Lesben, Schwulen, Bisexuelle, trans-*, intergeschlechtlichen und queeren Menschen (LSBTIQ) in Thüringen und in der Bundespolitik einzusetzen.

„Der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) Thüringen begrüßt das klare Bekenntnis der Koalitionsparteien zur Stärkung des Landesprogramms für Akzeptanz und Vielfalt. Jetzt kommt es darauf an, die wacklige Finanzierung des Programms auf solide Beine zu stellen und finanziell auskömmlich im Haushalt zu untersetzen. Lesben, Schwule, Bisexuelle, trans*-, intergeschlechtliche und queere Menschen müssen auch in Thüringen als gleichwertiger Teil der Gesellschaft wahrgenommen und akzeptiert werden. Dass dieses Ziel in allen Politikbereichen umgesetzt werden muss, fehlt im Koalitionsvertrag völlig“, so Conrad Gliem vom Landesvorstand des LSVD Thüringen. weiterlesen

 

07.12, Erfurt: Einladung zur Mitgliederversammlung des LSVD Thüringen

Liebe Mitglieder,

liebe Freund*innen,

der Landesvorstand des LSVD Thüringen möchte seine Aktivitäten des vergangenen Jahres reflektieren und über Neues berichten. Wir wollen mit Euch zusammen neue Perspektiven für das zukünftige Engagement in Thüringen ausloten und laden Euch hiermit herzlich zur ordentlichen Mitgliederversammlung 2019 ein.

Wann? Samstag, 07. Dezember 2019 um 11:00 Uhr
Wo? Konferenzraum der AIDS-Hilfe Thüringen e.V., Liebknechtstraße 8, Hinterhaus, 1.OG in 99085 Erfurt weiterlesen

 

Für Vielfalt und ein respektvolles Miteinander in Thüringen wählen gehen!

Quelle: brian-kyed-f3avUuzMi2U-unsplash

 

Lesben- und Schwulenverband (LSVD) ruft zur Teilnahme an der Landtagswahl auf

Erfurt, 24. Oktober 2019. Am Sonntag findet die Wahl zum siebten Thüringer Landtag statt. Der LSVD Thüringen ruft alle Wahlberechtigten auf, sich über die Politik der Parteien zu informieren, ihr aktives Wahlrecht zu nutzen und für Vielfalt und ein respektvolles Miteinander in Thüringen zu stimmen. Zur Orientierung hat der LSVD die Auswertung der Wahlprüfsteine im Regenbogencheck zur Landtagswahl veröffentlicht.

http://www.lsvd-thueringen.de/landtagswahl-2019/

„Zeigen Sie mit Ihrer Stimme bei der Landtagswahl, dass die Mehrheit der Menschen in Thüringen immer noch Vielfalt und ein respektvolles Miteinander als Gewinn für unsere Gesellschaft begreift. Jeder Mensch hat das Recht ohne Angst vor Anfeindungen und Diskriminierung leben zu können. Parteien, die mit ihrer menschenfeindlichen Ideologie Minderheiten abwerten und unsere Demokratie angreifen, haben in unserem Landtag keinen Platz“, so Sabine Stelzl aus dem Landesvorstand des Lesben- und Schwulenverbandes (LSVD) Thüringen. weiterlesen

 

Parteien im Regenbogencheck zur Landtagswahl Thüringen

Lesben- und Schwulenverband (LSVD) veröffentlicht Auswertung der Wahlprüfsteine

Erfurt, 02. Oktober 2019. Welche Parteien wollen sich in der neuen Legislaturperiode für ein diskriminierungsfreies und vielfältiges Thüringen stark machen und wer bremst beim Thema Akzeptanz aus? Im Vorfeld der Landtagswahl am 27. Oktober 2019 hat der LSVD Thüringen Wahlprüfsteine verschickt. Zu insgesamt zwölf Themengebieten waren die Parteien gebeten, sich zu positionieren. Die Auswertung der Ergebnisse liegt nun vor.

„Die Ergebnisse des LSVD-Regenbogenchecks zeigen klar, welche Parteien es mit der Akzeptanz von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans* und intergeschlechtlichen Menschen (LSBTI*) ernst nehmen und wer beim Thema Vielfalt den Kopf in den Sand stecken will. Das Schreiben der AfD weist ganz deutlich darauf hin, dass sie für einen Rollback stehen“, erklärt Sabine Stelzl aus dem Landesvorstand des LSVD Thüringen.

http://www.lsvd-thueringen.de/landtagswahl-2019/

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Homophobe und transfeindliche Umpolungstherapien verbieten

LSVD fordert Thüringische Landesregierung zur Zustimmung der Bundesratsinitiative auf

Erfurt, 08. April 2019. Am kommenden Freitag, den 12. April werden die Bundesländer Berlin, Hessen, Bremen, Rheinland-Pfalz, das Saarland und Schleswig-Holstein einen Antrag zum Verbot von Konversionstherapien in den Bundesrat einbringen. Insbesondere in religiös-fundamentalistischen Zusammenhängen werden sogenannte „Konversions“- oder „Reparativ“-Therapien angeboten, die auf eine Änderung von gleichgeschlechtlichem Sexualverhalten sowie der lesbischen, schwulen oder transgeschlechtlichen Identität abzielen.

„Es ist beschämend, dass im Jahr 2019 immer noch homophobe und transfeindliche Konversionstherapien stattfinden. Der LSVD Thüringen fordert daher die Landesregierung auf, der Bundesratsinitiative zum Verbot dieser Angebote zuzustimmen. Besonders zum Schutz von jungen Menschen gehören diese Umpolungs- und Konversionstherapien umgehend gesetzlich verboten.“, betont Laura Friedrichs aus dem Landesvorstand des Lesben- und Schwulenverbands (LSVD) Thüringen. weiterlesen